1968 – Beschluß des Ministerrates | 1969 – Abriß und erster Spatenstich

1968 beschließt der Ministerrat der DDR eine Neugestaltung der Jenaer Innenstadt. Für die mikroelektronische Forschung bei »Carl Zeiss« ist ein markantes Hochhaus vorgesehen, zahlreiche Neubauten sollten in Plattenbauweise errichtet werden.

1969 wird das vom Zweiten Weltkrieg verschonte, reizvolle Wohn- und Geschäftsviertel um den »Eichplatz« abgerissen.

Am 20. Juni erfolgt der erste Spatenstich zur Errichtung des Forschungshochhauses.

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1970 – Impressionen

»Einblicke in die Turmgeschichte«

Das zweite Richtfest in der Geschichte des Uni-Turmes, am jetzigen INTERSHOP-Tower in der vergangenen Woche gefeiert, nimmt OTZ zum Anlass, einen Blick zurück in die Vergangenheit des in Jena dominierenden Bauwerks zu werfen. Fotos vom Baugeschehen aus den Jahren 1969 bis 1971 geben einen optischen Eindruck und machen deutlich, dass der Turm als ein unmaßstäbliches Bauwerk in das Stadtzentrum verpflanzt wurde, während mit dem Jenaer Architekten Heinz Rauch, in den 50er Jahren Mitarbeiter von der Hans Schlag, ein maßgeblicher Akteur und Verantwortlicher des Turmbaus mit seinen vielen Detailkenntnissen zu Wort kommt.


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1972 – Feierliche Einweihung des Hochhauses

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Am 2. Oktober 1972 wird das Hochhaus – »der Turm« – feierlich eingeweiht.
Aufgrund ökonomischer Zwänge wurde das Gesamtprojekt der Innenstadtbebauung auf den Turm und sein Sockelgeschoß reduziert.
Zudem erwies sich das Gebäude als ungeeignet für die Zwecke des Zeiss-Werkes. Es wurde darum der Friedrich-Schiller-Universität für Lesesäle und Büros übergeben – ein unerwünschtes Geschenk, denn die Arbeitsbedingungen sind auch für die Universität nicht günstig.

1972 bis 1989 – Die »Keksrolle«

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Im Erdgeschoß eröffnet eine Gaststätte, im 26. Geschoß befinden sich eine Aussichtsplattform und ein Café.
Der Turm bleibt immer umstritten – im Volksmund heißt er bald »Keksrolle« oder »Penis Jenensis«.
Ältere Jenenser haben bis heute den Verlust des alten Eichplatzviertels nicht verschmerzt. Gleichwohl gehört das Bauwerk untrennbar zum Stadtbild des heutigen Jena.

 

 

1995 zieht die Universität – bis auf die Mensa im Foyer und einige technische Bereiche – aus dem Turm wieder aus.
1998 erhält die Firma Saller Gewerbebau GmbH Weimar für eine symbolische Mark den Zuschlag für den Kauf und die anschließende Sanierung.
1999 Am 15. März beginnt mit Abbrucharbeiten im Inneren des Turmes die Sanierung.

Im Jahr 2000

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Mitte Mai beginnen die Abbrucharbeiten an der 30 Jahre alten Aluminium-Glas-Außenfassade gleichzeitig mit dem schrittweisen Innenausbau. Nach langen Diskussionen um die Nutzung mietet die Intershop Communications AG den Turm komplett. Seit dem 17. Juli wird – ausgehend von der 26. Etage – die neue Spiegelfassade montiert. Gespannt verfolgen die Jenaer die schrittweise »Neueinkleidung« ihres Wahrzeichens. Bemerkenswert ist im übrigen, daß die Turmbaustelle wohl als die leiseste im baufreudig dröhnenden Jena gelten kann. Nach Schließung der Mensa zu Ende des Sommersemesters 2000 wird eine Bresche in den Sockelbau geschlagen. Sie dient der Aufstellung eines 172-Meter-Kranes – des größten Deutschlands. Mit seiner Hilfe bricht man die alten Dachaufbauten ab und errichtet einen zweistöckigen Neubau sowie eine neue Antenne. Damit beträgt die Gebäudehöhe 144,90 Meter – der Turm ist das höchste Bürohaus im Osten Deutschlands.
Besucherin auf der Spitze des Intershop-Towers: »Endlich sieht man wieder wie schön Jena von oben ist!« Wichtigste Anliegen der Besucher: Wird es eine Dachterrasse geben und wird man auf dem Turm auch wieder Kaffee trinken können? Bauleiter Tamás Polt bejaht – das Kaffe entsteht auf der neuen 28. Etage in etwa 125 m Höhe.

Im Jahr 2001

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»Riesenlibelle überm Intershop-Turm« Zwei Fensterputzgondeln kamen von oben

Zwei je 2.760 Kilo schwere Fassadenaufzüge sind gestern von einem russischen Riesenhubschrauber des legendären Typs MI 8 aufs Dach des Intershop-Turms bugsiert worden. Die Aufzüge werden der Fenster- und Fassadenreinigung dienen.



Photo »Mit INTERSHOP-Tower Symbol für die Region geschaffen«
Richtkrone 120 Meter über der Erde / Im August Bauwerk komplett saniert

Erneut schwebte gestern die Richtkrone über dem ehemaligen Universitätshochhaus. Rund 30 Jahre nach dem Bau des höchsten Gebäudes Thüringens gab es Anlass für die Saller Gewerbebau GmbH die Fertigstellung des sanierten Rohbaus mit den beteiligten Baufirmen, Ämtern der Stadt, der Intershop Communications AG als Mieter und mit Gästen zu feiern.

Im Jahr 2001

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Spitzenküche auf der Turmspitze

Im August wird das Turm-Restaurant SCALA in der 28. Etage eröffnet. Wieder beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Jenaer Turmes.

 

 

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»NEU IM INTERSHOP-Wolkenkratzer« Nobel-Restaurant mit Blick auf Jena

Jena – 120 Meter über der Universitätsstadt: Vorspeisen wie am Mittelmeer und Filetsteak mit Cognacsoße. Andeas Machner, bisher Chef im Jembopark, hat seinen Lebenstraum verwirklicht: »SCALA« – ein Wolkenkuckucks- Restaurant mit 60 Plätzen.

Im Jahr 2002

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»Freiluft-Café hoch über Jena«

Rechtzeitig zum Himmelfahrtstag eröffnet: An der Spitze des Jenaer INTERSHOP-Towers befindet sich jetzt das Freiluft-Café des Restaurants SCALA. Es ist vermutlich am höchsten gelegene Café seiner Art in Deutschland.

 

 

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»Schöner als in New York« Industrieclub erkundete Turm: Schräglage fiel nicht auf

Hoch hinaus fuhren gestern 120 Mitglieder der Industrieclubs Thüringen. Bei einem Abendessen erkundeten sie die neue Spitze des Jenaer Turms. Vergleiche mit New York und Frankfurt/Main wurden angestellt.
Das Restaurant im Worldtradecenter New York sei nicht so schön, berichtete Jenoptikchef Lothar Späth.

Im Jahr 2002

Photo »Keine Panik auf Machners Titanic« Turmrestaurant erhält noch Bullaugen

Für den Titanic-Abend im Turm-Restaurant SCALA absolvierten Geschäftsführer Andreas Machner und 11-Gänge-Koch Christian Hempfe gestern eine Seenot-Übung. An Rettungsboot 2 auf dem Dach des Intershop-Turmes legten sie Schwimmwesten und Rettungsringe an. Ansonsten macht das SCALA-Personal einen normalen Eindruck.

Im Jahr 2002

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»Warum in die Höhe gehen?« Jena von oben kann man bald auch im Internet sehen.

Für Jenaer, die nicht ganz schwindelfrei sind und trotzdem den Überblick haben wollen, brechen gute Zeiten an. Damit sie nicht erst auf den Turm klettern müssen, um einen Blick auf das schöne Saaletal zu werfen, bieten ihnen ab nächster Woche vier Jenaer Firmen die ultimative Alternative.

 

 

Photo »MDR präsentiert das SCALA«

Thüringer Spitzengastronomie präsentiert der MDR demnächst aus Jena: Gestern drehte das Fernsehen im Turmrestaurant »SCALA«. Von Küchenchef Frank Weise erfährt der Zuschauer, wie Drachenkopf, ein exotischer Fisch, pouchiert in Kokosmilch, zubereitet wird.

Im Jahr 2004

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»Turm-Gastronomie im vierten Jahr im Aufstieg«
Trotz Gastronomie-Flaute kann SCALA-Chef Andreas Machner Umsatzsteigerung verbuchen

Andreas Machner schaut über die Stadt und ist zufrieden. Denn trotz schwacher Binnenkonjunktur, sagt der Inhaber des Turmrestaurants »SCALA«, die seit drei Jahren auch die Gastronomie und Hotellerie in Bedrängnis bringt, kann er nicht klagen. Im Gegenteil.


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Turm wächst: »JenTower« wird höchstes Bürogebäude des Ostens. 14,20m hohe UMTS-Antenne von E-Plus bedeutet Sieg über Leipzig.

Im Jahr 2004

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Vom »Gault Millau« gab es für das SCALA die Kochmütze, vom MDR-Fernsehen kommt die Präsentation im Thüringen Jurnal als eines von 24 Spitzenrestaurants in Thüringen: SCALA-Chef Andreas Machner mit Chefkoch Frank Weise nebst Drachenkopf sowie Christian Hempfe.

 

 

 

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»Blutspende hoch über Jena«
Großen Zuspruch gab es gestern für eine gemeinsame Blutspendeaktion von Rotaract-Club, Rotem Kreuz und SCALA-Restaurant im Obergeschoss des Jenaer Intershop-Turms. Die jungen Leute von Rotaract traten dabei als freiwillige Helfer auf und erwirtschaften einen Erlös. Der soll der Impfkampagne von Rotaract in der Dritten Welt gegen Kinderlähmung zur Verfügung gestellt werden.

Im Jahr 2004

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»Spitzenküche im höchten Restaurant von Thüringen« 15 Punkte und zweite Kochmütze für Scala

Riesenjubel gestern Nachmittag in über 100 Meter Höhe über der Jenaer Innenstadt im Turm-Restaurant »SCALA«: Der in München erscheinende Restaurantführer »Gault Millau« verleiht in seiner neuesten Ausgabe dem höchsten Restaurant Thüringens 15 Punkte und damit eine zweite Kochmütze.

Im Jahr 2005


»Spende für die Dialyse-Patienten«

Zugunsten der Kinderdialyse übergaben die vier Sponsoren des Golf-Cups (Andreas Machner, Christian Boe, Herbert Pfannkuch und Steffen Glaubrecht) 1.000 € im Turmrestaurant SCALA an die Vorsitzende des Vereins Kinderdialyse e.V. Dr. Ulrike John.

Im Jahr 2006

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Das »SCALA« bot auch Silvester wieder die Möglichkeit, für 8 Euro – inclusive eines Glases Sekt, sich das Silvesterfeuerwerk einmal von oben anzuschauen. Von der Möglichkeit machten mehrere Hundert Besucher Gebrauch.

 

»Menü mit Feueralarm«
Hochzeitstagessen im Turmrestaurant »SCALA«, Sonnabend, 20.15 Uhr. Wohl um die 40 Leute außerdem noch im Raum. Das Menü hat den Höhepunkt erreicht. Doch dann, oh Schreck: Das Kabeljau-Filet schmilzt bereits auf der Zunge, als ein Sirenenton in den Genuss hineinschrillt.

Im Jahr 2007

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»Wir sind Helden«: Nur etwa 100 Besucher sind am Dienstagabend in den Genuss gekommen, die vier Musiker live in Jena, im Bankett des Turmrestaurants SCALA, zu erleben. Auf Einladung der beiden Sender Antenne Thüringen und Top40 waren »Wir sind Helden« in die Saalestadt gekommen, um hier ihr neuestes Album vorzustellen, das den vieldeutigen Titel »soundso« trägt. Die Zuschauer wurden per Gewinnspiel ermittelt.

 

 

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Nach Meinungen der Testesser des Gourmetführers »Gault Millau« ist das »Anna Amalia« in Weimar Thüringens bestes Restaurant, gefolgt vom »Alboth's« im Kaisersaal in Erfurt und den dritten Platz besetzt das »SCALA« in Jena, nebst dem »Zumnorde« in Erfurt.

Im Jahr 2007


»Knigge ist cool« Jenaer Jugendliche üben richtiges Benehmen bei Tisch – und perfekte Gastgeber zu sein

Gespannt lauschen die 14-Jährigen den Tipps von Personaltrainerin Sophie Schubert aus Erfurt zu »Tischkultur für Ladies und Gentlemen«. Der Jugendweiheverein Ostthüringen und das SCALA-Restaurant haben dazu eingeladen.

Im Jahr 2008

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Turm-Radeln: 80 Radfahrer rackerten sich auf Spinningrädern hoch oben auf dem Jentower ab, um eine möglichst hohe Spende zugunsten der Jenaer Elterninitiative krebskranker Kinder zu erfahren. Organisator Alexander Laube, früherer Trainer und heutiger Pressesprecher der Footballmannschaft Jenaer Hanfrieds, war selbst 2004 an Krebs erkrankt und hatte sich aus der Erfahrung heraus, wie wichtig Familie und Freunde für die Genesung sind, vorgenommen, mit einer besonderen Aktion die Jenaer Elterninitiative zu unterstützen. Es wurde eine Spendensumme von stolzen 10.000 € erzielt


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Stadtführung: Wer Interesse hat, die Stadt von der Aussichtsplattform des Intershop-Turms aus erklärt und gezeigt zu bekommen, der finde sich samstags gegen 15 Uhr an der Rezeption des Turms ein, um dort ein Führungs-Ticket für 5 € zu lösen. Oben angekommen wartet dann eine 30 bis 40 Minuten dauernde Führung.

Im Jahr 2009

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»Das Paradies der Aufsteiger« Artikel zum lesen als .pdf downloaden.

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»So kocht der Sport« heißt eine neue Serie im TLZ-Lokalsportteil.

Zum Auftakt ließ sich FC-Carl-Zeiss-Cheftrainer René van Eck tatkräftig von SCALA-Chefkoch Christian Hempfe helfen.



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»Diskussionen über den Dächern – Talk über Jena«

Talk über Jena: Jetzt Klartext auch in Wort und Bild. Ein Hauch von ILLNER und WILL – Sieben heimische Firmen machen Produktion möglich – Erste Sendung am 8. Dezember.
In Jena wird jetzt nicht nur Klartext geschrieben, sondern auch gesprochen. Zumindest in der ersten Fernseh-Talkshow der Saalestadt mit dem Titel »Talk über Jena«. Seriös will sie sich präsentieren und Themen auf den Tisch bringen, die die Bürger wirklich interessieren.

Im Jahr 2010

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Das Foto mit dem Hausberg ist schon mal im Kasten: 36 Kinder aus der Partnerstadt Lugosch zu Gast in Jena.
Auf dem Intershop-Turm gab es auf Einladung des SCALAs ein Mittagessen.

 

 

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»Frühstück in den Frühling«
Mit dem Panoramablick in die neue Jahreszeit starten.